Pressemitteilung7.11.2026

Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz

„Die Förderung von Gesellschaft und Demokratie nimmt zu.“

Justizministerin Jacqueline Bernhardt lobte zum Empfang der Landesregierung anlässlich des Landesstiftungstags das Engagement.

Justizministerin Jacqueline Bernhardt lobte zum Empfang der Landesregierung anlässlich des Landesstiftungstags das Engagement.

„Der achte Landesstiftungstag Mecklenburg-Vorpommern hat ein, wie ich finde, sehr richtungsweisendes Motto: ‚Zivilgesellschaft braucht uns alle. Wir halten zusammen.‘ Soziales Engagement und der Zusammenhalt sind besonders wichtig. Stifterinnen und Stiftern fällt dabei eine große Bedeutung zu. Die Hauptzwecke der Stiftungen in Mecklenburg-Vorpommern sind Soziales, Gesundheit, Forschung, Bildung Umweltschutz. Das alles fördert den Zusammenhalt. Bildungsprojekte für Schülerinnen und Schüler, die gesundheitliche Förderung für Menschen, denen finanzielle Möglichkeiten fehlen, die Teilhabe an Kunst und Kultur, Ihre Bandbreite für den Zusammenhalt ist riesig. Wer Zusammenhalt in der Gesellschaft im Blick hat, hat auch die Teilhabe aller im Blick. Aus diesem Grund danke ich im Namen der Landesregierung allen Stifterinnen und Stiftern. Dieser Abend heute ist Wertschätzung für Sie“, sagte die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt zum Empfang der Landesregierung anlässlich des Landesstiftungstags in Schwerin.

„Gerade ist eine Legislaturperiode zu Ende gegangen. Unser Bemühen als Landesregierung und die engagierte Arbeit der Stiftungsaufsicht haben gewirkt. Bei Amtsübernahme vor ziemlich genau fünf Jahren hatte ich mir zum Ziel gesetzt, die Marke von 200 anerkannten Stiftungen in Mecklenburg-Vorpommern zu knacken. Wir haben zurzeit 213 private Stiftungen im Land. Allein dieses Jahr wurden bis Oktober zehn neue Stiftungen anerkannt, davon sind sechs gemeinnützig. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren es 174 Stiftungen. Seitdem sind also mehr als 40 Stiftungen anerkannt worden. Es gab auch einige Stiftungen, die ihren Sitz in ein anderes Bundesland verlegt haben oder aufgehoben wurden bzw. zu einer bestehenden Stiftung zugelegt wurden“, so Justizministerin Bernhardt.

„213 Stiftungen ist eine Zahl, deutschlandweit vielleicht nicht die größte, aber die Zahl zeigt, dass wir uns nicht zu verstecken brauchen. Mecklenburg-Vorpommern hat keine ausgeprägte Stiftungsgeschichte. Seit 36 Jahren bauen wir das Stiftungswesen im Land immer weiter auf. Der Trend setzt sich fort. Die Anzahl der Anträge auf Anerkennung hat sich in den letzten Jahren merklich erhöht. Allein dieses Jahr liegen bereits fast 50 Anträge vor. Ein nicht unerheblicher Teil sind Anträge auf eine gemeinnützige Stiftung. Erfreulich ist insgesamt, dass die Förderung der gesellschaftlichen Entwicklung und der Demokratie deutlich zugenommen hat“, erklärte Ministerin Bernhardt.

„Jede einzelne Ihrer Stiftungen bringt etwas Besonderes in unser Land ein.  Ihre Arbeit ist ein Leuchtturm an Solidarität und Verantwortung. Sie zeigen, was man durch die Zusammenarbeit bewirken kann. Genau das brauchen wir in Zeiten, in denen die Herausforderungen komplexer werden. Das war heute auf dem achten Landesstiftertag auch sehr deutlich zu spüren. Gemeinsam mit dem Landesnetz der Stiftungen in Mecklenburg-Vorpommern haben wir in den letzten fünf Jahren die Arbeit der Stiftungen bekannter gemacht, ob auf dem Neustiftertreffen oder mehreren Stiftungstouren. Die Landesregierung wird sich weiterhin dieses Engagement unterstützen“, sagte Justizministerin Jacqueline Bernhardt zum Empfang der Landesregierung in Schwerin.